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Audio / Lautsprecherbau (Seite befindet sich im Aufbau !!)
 
Codo S ein F.A.S.T. Standlautsprecher
 
 
die Codo S hat nun meine Stand Couplet abgelöst.
Inspiriert von der ODO aus Klang und Ton enstand ein sehr schlanker Standlautsprecher mit
H95xB18xT24cm.

als FAST mit Downfire Bassreflex.
 
Das Gehäuse enstand aus 18mm Birke MPX.
Der B80 spielt in einem
geschlossenem 3 Liter Gehäuse,

der AL130 in 21 Liter BR, abzüglich 1,5 Liter BR-Rohr,
plus ca. 10 % durch das Sonofil.
 

Der B80 wurde außermittig plaziert um Schallwandinterferenzen möglichst gleichmäßig zu verteilen.
 

Das Gehäuse enthält noch zwei Ringversteifungen und ist mit 1, 5 Matten Sonofil , an den Wänden getackert, bedämpft.
Ein Kanal der etwa der Membranfäche entspricht blieb zwischen BR-Rohr und AL130 frei.
Das BR-Rohr ist ein Papprohr mit 75mm Innendurchmesser, 27cm lang.
Mit dem Kanalanteil den die Bodenplatte darstellt ergibt sich eine FB von 39 Hz.
Die FB ist sicher sehr tief gewählt und wäre bei
ca.45 Hz richtig, so spielt die Codo S aber richtig tief ohne das es an Punch mangelt.

 
Das Finsh entstand wieder mit Kunstfleder
 
Die klanglichen Erwartungen haben sich voll erfüllt.
Die Codo S spielt tieft und mit sattem Punch,
 aber nicht zu fett.

Klanglich bestimmt der B80 das Geschehen,
die virtuelle Bühne ist einfach perfekt.
Mit dem Einwinkeln lässt sich der Hochton und die Breite der Bühne wunderbar einstellen.
Bei ca. 3,6m gleichseitigem Dreieck habe ich die Codo's ca. 5° eingewinkelt.

 
Musik höre ich meinem 30qm Raum
im Pure Direkt Modus,

bei Filmen übernimmt unterhalb 60 Hz ein Subwoofer.
 
 
die Weiche und Boxsim Simulation
 
 
 

 
Ursprünglich sollte der B80 viel tiefer , mit 68µF statt der jetzigen 37 µF ins Spiel kommen.
Das funktioniert auch, die jetzt gefundene  Variante gefiel mir, rein aktustisch, aber besser.
 

 
Messung im 30qm Wohnzimmer, 0,7m Wandabstand (Front) mit 1m Mikrophonabstand.
Die Welligkeit im Bassbereich entsteht durch Raummoden und Bodenreflekrionen
 

 
Messung im 30qm Wohnzimmer, 0,7m Wandabstand (Front) am Hörplatz in ca. 3,6m Entfernung.
 

Freifeldmessung folgt
 
Codo C , ein kleiner geschlossener Rearlautsprecher
 
Aus der Couplet war noch ein AL130 über,

so enstand noch die Codo C

Diesmal sollte es ein Lautsprecher mit dem
AL130 werden, dem das
kleinstmögliche Volumen beigestellt wird.

In der Codo S hat der AL130 das sicher maximal mögliche Volumen im Rücken.
 
Nach etwas Spielerei mit Boxsim kamen 5,4 Liter
netto, in einem geschlosenem Gehäuse heraus.

Gehäuse aus 12mm Birke MPX,
H27x18x18cm, mit 500µF Hochpass unterstützt.


Für den Hochton wählte ich den ausgesprochen preiswerten (ca. 15,-€) Omnes T25H.

Der 25mm Kalottenhochtöner mit
70mm Einbaudurchmesser

ist klanglich eine Wucht , ja spielt in viel höheren Preisregionen und ist zudem schon
ab 1,5 KHz einsetzbar.


Durch die tiefe Übernahme des T25H bleiben die Membranresonanzen des AL130 bei ca. 7 KHz unhörbar.

Das Klangbild ist warm mit sehr detailierten Höhen.
Diese Treiberpaarung hätte auch der
Codo S gut gestanden.


Wenn auch nicht sehr weit in den Keller spielend, der Bass der kleinen Codo C ist schon mehr als beeindruckend.
Das hätte ich so nicht erwartet.

Mehr Lautsprecher braucht eigentlich niemand.
 
Die Weiche und Simulation
 

 
 
 

 
Messung im 30qm Wohnzimmer, 0,5m Wandabstand (Front) mit 1m Mikrophonabstand.
 

Freifeldmessung folgt
  
  
Tonsäule
 

 
kleine Standlautsprecher mit großem Klang.

Steckbrief:
Gehäuse aus quadratischem Papprohr,
1m hoch plus ca. 5 cm Fuß

Kunstlederbezug

2 Wege Bassreflex / Downfire

Chassis:
BM:  Monacor SP60-4  (z.B. von Spectrum-Audio)
HT:  Sinustec ST20S  (z.B. von Amazon)
einfache 6 dB Weiche

Tonal sind die kleinen Säulen absolut überzeugend,
sowohl Tiefgang wie Punch des kleinen 4" Monacor Bass
sind verblüffend.
Eine Wandnahe Aufstellung sollte aber möglich sein.

Stärke: erstaunlich fülliger Klang schon bei geringen Pegeln.
Schwäche: begrenzter Maximalpegel
 

 

 
ein einfaches Anschlussterminal wie hier für ca. 2,-€ reicht völlig

 
das Bassreflexsystem ist als Downfire ausgelegt, strahlt also nach unten. Dies reduziert nicht nur die über das Bassreflexrohr ausgestrahlten Mitten sondern bringt noch einen Bassgewinn von ca. 3 dB. Eine Wandnahe Aufstellung bietet sich dennoch an.
 


die Pappröhren lassen sich einfach
mit Stichsäge und Sandpapier bearbeiten.

 
außer direkt hinter dem Chassis erfolgt keine weitere Bedämmung.
Direkt unter dem Basschassis wird ein Halbspant auf der Rückseite montiert, es folgen zwei weitere im 10 cm Abstand.

Das Bassreflexrohr muss bei 60mm innendurchmesser ca. 200mm lang sein. Die Abstimmfrequenz liegt bei 55 Hz.

Die Pappröhre wurde wie hier abgebildet mit Kunstleder bezogen.

Papprohre von: Modulor

Kunstleder: www.polstereibedarf-online.de

Kunstleder Texas Creme Artikel ID: 89488


Als Klebstoff verwende ich: UNI-Kleber 140

Klebstoff: www.kaehne-bootsausstatter.de

 

der Klebstoff ist Lösungsmittelfrei uns lässt sich in geschlossenen Räumen verarbeiten.
  
 
nach Räumlichkeiten und Hörgeschmack kann dem Hochtöner ein Widerstand bis 10 Ohm vorgeschaltet werden.

 

diese Frequenzgangsimmulation wurde mit bauähnlichen Chassis erstellt, gilt also nur annähernd.
  
Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
Ich messe stets auf einem ca. 1m hohem Sockel, das heißt bei Standboxen können die obersten Chassis schonmal 2m über Bodennivau sein. Bei Wandnaher Aufstellung kommen im Bass nochmal ca. 3 dB ,
bei Wand- und Bodennaher Aufstellung 6 dB im Bass unter ca. 200 Hz dazu.
  
 
R2D2
   

 

der Siegertyp:
 
im Lautsprecher-Bauwettbewerb des Herstellers MONACOR
und der Zeitschrift    KLANG und TON
konnte dieser Lautsprecher den Gesamtsieg erringen.
 
Es handelt sich um ein sogenanntes FAST-System,
ein Fullrange Lautsprecher mit Subwoofer



 
Als Chassis dienen der MONACOR Raptor Subwoofer und der SPX31M, ein vorzüglicher 3" Breitbänder

 
Basis für die Gehäuse bildeten Hartpapierrohre.
zu bekommen sind die z.B. bei MODULOR

 


benötigt werden 200mm und 100mm Hartpapierröhren

 
Stärke:
knackiger Sound mit richtig schönem Punch,
gepaart mit faszinierendem Breitbändersound
mit toller Auflösung.
Sehr schöne Stimmenwiedergabe.
 
Schwäche:
der Bass reicht nicht Abgrundtief,
eher was für Pop- und Rockmusikfans.
 
Den Paptor 6 (4 Ohm) habe ich mittlerweile
durch den Mivoc SWM69 (8 Ohm) ersetzt.
Damit spielt die R2D2 noch ein wenig tiefer,
beim nicht ganz so kleinem R Min.

 
 
die aktuelle Weiche
 

 
 
 
 
die Messung

Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
  
Beeindruckend linear ist der 3" Breitbänder
Monacor SPX31M.

In dem 1,5 Ltr halboffenem Gehäuse wäre er ein prima Rear-Lautsprecher.
  
 
die Röhre

 

 
 
sehr schlanker Lautsprecher mit dem preiswertem
Monacor SP8-4SQS.

Inspiriert wurde der Bau von dem
Projekt 10Öre
aus dem Hifi-Forum

Stärke: völlig unaufdringliche ermüdungsfreieWiedergabe.
Schwäche: Subwooferunterstützung evt. erforderlich.
 

 

 
 
Finish:
 
die Pappröhre habe ich schließlich mit einer
Damenstrumpfhose überzogen
um mit wasserbasisierender Acrylfabe gerollt.
 
Vielen Dank an doctormase für die Inspiration.

Letztlich bekam die Röhre doch noch einen Sperrkreis,
damit hört die sich nun richtig erwachsen an.
Lautsprecher müssen nicht immer eckige Kisten sein.

Mit einem Papprohr (100mmm Innendurchmesser) galt es hier mal Dichtung und Wahrheit über den kleinen
Monacor SP8-4SQS auszuloten.
Das im Hifi-Forum etwas euphorisch begleitete 10 ÖRE (TenÖre) Projekt von "doctormase" ist ursprünglich als Transmissionline Lautsprecher konzipiert.

Da ich noch die Pappröhren rumliegen hatte, fix zwei der kleinen Monacors bestellt und ruck-zuck steht ein Lautsprecher der mal ganz anders aussieht zur Höhrprobe da.

Die Papprohre auf 80cm abgelängt, unten ein Bodendeckel , oben ein Spant für das Chassis und in den Boden noch ein Loch für das Bassreflexrohr (innen 30mm, 50mm lang).
Fertig, na ja fast...

Im inneren wird noch eine halbe Matte des Dämmstoffes SONOFIL  an die Innenwand ausgerollt.
!!! Vom Lautsprecher muss zum Bassreflexrohr
"Sichtkontakt" bleiben !!!

Die Röhre steht schließlich auf drei Füßen, aus Alustreifen gefertigt, wie bei der Tonsäule.

Wichtig, der Lautsprecher muss wirklich Luftdicht
am Spant abschließen.

Mit dem 30x50mm Bassreflexröhrchen liegt
die Abstimmfrequenz bei etwa 70 Hz.

Und wie klingt das ganze nun ??
Ich bin wirklich überrascht was dieses kleine Chassis in dem
6 Liter Gehäuse aufspielt, ja sogar so was wie Bass ist da, nicht tief und voluminös aber hörbar und präzise.
Fürs Radiohören vollkommen ausreichend.
Für den PC-Schreibtisch reichen 2x2 Watt .

Natürlich, an einem AV-Receiver mit Subwooferunterstützung, die Röhre auf "Small" gesetzt und bei 100-125 Hz aus dem Rennen genommen klingt es richtig erwachsen.
Perfekt für ein Surroundsystem,
die Rearspeaker dann ohne Reflektor.

Ach ja, der Reflektor, hier einfach eine CD.
Optimal ausgerichtet spiegelt sich der kleine Monacor an der Hörposition konzentrisch um die CD Mitte.

Wer eine tonale Bühne ,
wie es wohl nur mit einem Breitbänder (FAST) zu erleben ist erfahren möchte, der macht mit dieser Röhre nichts verkehrt.
 
die Weiche, in der Simulation mit dem F8C weil vom Monacor keine Messungen für Boxsim vorliegen.
 



 


BoxSim Simulation
 
 die Messung

 
 Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
Was die Messung nicht hergibt, die kleine Röhre spielt unverschämt gut und mit einem Bass dem man dem schlanken Lautsprecher nicht zutrauen würde. 15,- € pro Lautsprecher und mehr braucht es nicht...
Der in der Messung ausgewiesene Höhen ist nicht zu hören, der Bass deutlich kräftiger wie die Messung suggeriert
  
miniSub(Woofer)
 

 
zunächst wurde in dem kleinem Radio der 5 Cent Speaker durch einen Visaton FRS-7 ersetzt, der klingt schon mal besser aber noch nicht befriedigend.
 

 
Wenn's Radio nicht klingt...
Üblicherweise dudelt bei uns ein kleines Radio zur Hintergrundbeschallung.
Irgendwann kam ein DUAL mit DAB+ ins Haus.
Toller Empfang, grausiger Sound....,
schon war es wieder Zeit für ein "Projekt".


 
ein kleiner Subwoofer muss her...


wieder ein Gehäuse aus Papprohr und ein Treiber von Monacor, der SP-60 in 8 Ohm.
Das ganze 55cm hoch , Bassreflexöffung nach oben.
Gerade hier spielt der kleine SP-60 sein Potential aus.
Keine Zicken (Resonanzen) und für die Größe erstaunlicher Wirkungsgrad.
Einen Kompromiss ging ich bei der Gehäusegröße ein, der kleine Monacor verlangt nach Volumen und entfaltet sein Potential am besten so bei 11-13 Liter.
Die hier gewählten ca. 6,5 Linter stellen die unterste sinnvolle Grenze dar.

 


der FRS-7 spielt im Radio, der Subwoofer daneben, aus dem kleinen 1 Watt Radioverstärker mitversorgt.
    
Couplet 34
 
 

 

Die Couplet stand zunächst auf Spikes,

was sich als Blödsinn herausstellte.

Auf den 30x30mm Schwinggummis ist der
Bass um Welten präziser.
 

  die Couplet entstammt einem Bauvorschlag
von Visaton und ist klanglich
im High-End anzusiedeln.

Zu der Kombination der G20SC Kalotte mit den AL130
kann man den Visaton Leuten nur gratulieren.
 
Die Visaton Leute haben die Couplet als 25 Liter Regalbox konstruiert,
ich habe sie als 33+1 Liter (netto) Standbox als FAST System gebaut und viel mit der Weiche experimentiert.
 
Die AL130 liegen bei mir dazu in Reihe.
Parallel war es dem kleinen AV-Receiver
 "Marantz NR-1601" doch etwas Niederohmig.
Statt bei 3 liegt die Impedanz nun bei ca. 8 Ohm

Maße: 990x260x215mm (inkl. Füße)
 
Aufbau aus 19mm MDF und mit Erle Furniert.
Mich haben jedoch die bei der hohen Trennung doch immer wieder durchhörbaren Resonanzen der Metallmembran des AL-130 genervt.
So enstand schließlich die Couplet Fast mit dem
B80 als Mittel-/Hochtöner.

 
Der B80 spielt in einem 1 Liter Gehäuse aus Hartpapierrohr welches nachträglich durch die Ausschnitte der AL-130 eingebracht wurde.
Ab ca. 270 Hz bestimmt der B80 das Klangbild.

 
Das Gehäuse wurde über und hinter und seitlich der Chassis mit Amaflex 20 gedämptt, im Bereich der AL130 liegt eine Matte Sonolil an den Gehäusewänden, unterhalb des Bassreflexrohres liegt wieder Amaflex.

Im Zweifel, besonders direkt an den Chassis, 
lieber etwas mehr dämpfen.

Dabei könnte zwar etwas Tieftonpegel verloren gehen,
der Bass soll aber möglichst präzise aufspielen.

Das Bassreflexrohr wurde von 25 auf 13 cm gekürzt und innen mit Nadelfilz beklebt (Fb 42 Hz).

Als Fast System zeigt die Couplet ganz neue Qualitäten mit einem warmen Grundton, richtig tiefem Bass,seidigen Höhen und toller Stimmenwiedergabe und das grandioser virtueller Bühne.
Der Ton löst sich perfekt von den Lautsprechern.
 
Auch lässt sich der Hochtonpegel durch die Bündelung des B80 mit der Einwinkelung wunderbar anpassen und der Bass spielt mit deutlich mehr Kick wie der Original Couplet.

 
Aktuell ist die Couplet ausgeschlachtet und die Chassis sind in den Codo verbaut.
Sie wird allerdings wiederbelebt, dazu wird das Gehäuse gerade modifiziert
so dass jeder Bass-/Mitteltöner in einem seperatem ca. 16 Liter Volumen spielt.
Als Chassis kommen dann je zwei Omnes MW6G LS Copper und ein T25H Höchtöner zum Einsatz.
 
die Frequenzweiche
 

 
die Boxsim Simulation
 

 
 
  

ein Lautsprecher fürs Küchenradio
 
ein kleine Basssreflexbox fürs Küchenradio...
 

Mal wieder diente hier ein 100mm Papprohr als Gehäuse.
 

Der sehr preiswerte Visaton FRS8M spielt in dem 1,8 ltr. Netto Gehäuse mit einer FB von 100 Hz ganz vorzüglich.
 
Es gibt sogar etwas Bass , nicht tief aber mit erstaunlichem Punch und das bei einer hervoragenden Sprachwiedergabe.
Ich behaupte mal, in Sachen Sprachewiedergabe ist der FRS8M unübertroffen.



 

das Bassreflexrohr strahlt zum Boden,
der Reflektor über dem Chassis stammt aus einer ausgedienten 3,5" Festplatte
 
 
 
 
 
Hochpass unterstützt und mit deutlicherEntzerrung zeigt der
Visaton FRS8M in dem kleinem Gehäuse unerwartete Qualitäten.

 
Kein Scheiß, das Dingen klingt wirklich Klasse.

In einem 3,3 ltr. Gehäuse und mit 750µF Hochpass gehts nochmal 20 Hz tiefer (FB 80 Hz)


 
Simulation im 1,8 ltr. Gehäuse
 
 
die Messung des 1,8 ltr. zeigt eine deutliche Loudness Kurve,so sollte es werden.
Das der Buckel im Grundton etwas tiefer und die Senke etwas höher sitzt wie in der Simulation, ist auch nett.
 
der FRS8M ist konsequent auf Wirkungsgrad ausgelegt und prima für mobile Anwendungen geeignet.
Wem es mehr auf Tiefgang wie auf Wirkungsgrad ankommt , der klebt einfach eine 1 Cent Münze als Gewicht auf die Membrane. Die Resonazfrequenz sinkt deutlich, auch der Wirkungsgrad.
Es lassen sich aber in 2 Liter 80 Hz statt 100 Hz ausholen.
Der Kondensator (11 µF) sollte dann aber entfallen.
 

 
Mehr geht nicht.
High-End mit TangBand W3-2141.



 


ein völlig anderes Ergebnis und was für eins.

Nun ist der W3-2141 mit ca. 45,-€ deutlich kostspieliger wie der FRS8M mit ca. 10,-€ , dennoch sein Geld wert.
Mit diesem 3" er gelingt ein Lautsprecher auf höchstem Nivau und das ganz ohne Sperrkreis etc.,
direkt anschließen, fertig.


die Bassreflexabstimmung in dem nun 2,3 Liter (netto) Gehäuse liegt bei FB 70 Hz.
(ja ich weiß, dies ist ein wenig zu tief)
Der Winzling spielt locker auch noch 55 Hz,
selbst 50 Hz sind noch hörbar
.
 
Das Gehäuse ist wieder aus Hartpapierrohr (innen 105x105mm) von Modulor. Das Bassreflexrohr mit innen 30mm ist 120mm lang,
muss also geknickt werden.


 Klar das der 3" FR Winzling
seine Grenzen beim Pegel hat,

aber selbst in unserem 30qm Wohnzimmer reicht der eine Lautsprecher für schon gehobenen Pegel
und das mit echtem Bass, kein Scheiß...
Dabei glänzt der kleine mit toller Stimmenwiedergabe und Höhen die die meisten Hochtöner
 erblassen lassen.
 
Für mich ist der TangBand W3-2141 ein absolutes Ausnahmetalent.
Er reizt geradezu mit ihm 5 kleine geschlossene
1 Liter Satteliten mit Subwoofer zu bauen.
Das dürfte ein perfektes Heimkinosystem werden.

 
 

 
Messung im 30qm Wohnzimmer, 0,5m Wandabstand (Front) mit 1m Mikrophonabstand.
  
 
 ein kleiner Center Speaker mit dem Dayton RS100-8
 
Obwohl die 8 Ohm Variante des RS100 sich mit seiner Gesamtgüte von 0,59 nicht so wirklich für eine BR Abstimmung eignet ist das Ergebnis doch überraschend gut.
 
 

 
Gehäuse wieder aus 100mm Pappröhre mit 4,5 ltr. Netto.
Mit FB 65 Hz spielt er bis etwa 55 Hz runter.
Der 3,5" FR kann mit seinen ca. 4mm Hub schon richtigen Bass
und ist einer der weinigen Breitbänder die ohne Sperrkreis funktionieren.
Anschließen, fertig...
 
für höhere Ansprüche empfiehlt sich allerdings doch ein Sperrkreis...

 
, mit diesem spielt die kleine Box als Center bis 60 Hz in der AV-Receiver Audyssey  Einstellung.
 
 
Wer nicht selber bauen möchte oder kann,
das nötige Kleingeld übrig hat und den ultimativen Lautsprecher sucht,
der muss hier mal vorbei schauen.
https://www.audio.ruhr/
Ich habe schon einige Studios, Hörtermine und Messen besucht,
was Audio Optimum liefert ist , meiner Meinung nach,
derzeit die Referenz.
 
Hifi-Voodoo
Schaut man in die verschieden "Fachmagazine" der Hifi Szene kommt man schnell
aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Lautsprecher für mehrere 10.000 €, Verstärker zum Kleinwagenpreis, Kabel für 100erte Euronen.
Und doch, in jeder neuen Ausgabe gibt wieder und wieder das absolute High-End Equipment.
 
Voodoo, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

Kabelklänge:
Tatsächlich , Lautsprecherkabel klingen höcht unterschiedlich...
Aber egal welches Fabrikat, lasse ich die Kabel auf dicken Teppich fallen, klingen die alle gleich dumpf.
Bei 5m Kabelweg wird niemand einen Unterschied zwischen einer 1,5qmm Litze
und einem "High-end" Kabel heraushören.

 
Teure Lautsprecher:
Klar gibt es Unterschiede und mangelhafte Chassis können einem dem Musikgenuss verderben.
Viel, viel mehr Einfluß wie ein Lautsprecher hat aber der Raum in dem höre.
Deshalb, grundsätzlich zu Hause probehören.
Ein guter Lautsprecher muß keine 2000,-€ kosten.
Das teuerste ist das Gehäuse und hervoragende Schreiner- und Lackierarbeit kostet auch.
Ach ja, ein wie mit dem Lineal gezogener Frequenzgang sagt nichts darüber aus wie der Lautsprecher klingt.
Mich hat es oft überrascht wie der Bass und die Brillanz der Messung widersprachen.


Fette Verstärker:
Für gehobene Zimmerlautstärke reichen an den meisten Lautsprechern schon 2 x 5 Watt und
Hörproben sind im Gegensatz zu den Lautsprechern überflüssig.
Sicher gibt es eine untere Grenze und hörbare Unterschiede, grundsätzlich wird der aber Verstärker völlig überbewertet.